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Positives Denken ist gefährlich und nutzlos!

Was wirklich hilft und deinen Kopf auf die Zielgerade bringt, jetzt hier.

Positives Denken – Seit einiger Zeit beschäftige ich mich mit dem Phänomen, dass es viele positiv denkende Menschen gibt die etwas verändern wollen, doch die wenigsten davon tatsächlich an ihr Ziel kommen. Woran liegt das? Und was hilft wirklich dabei an sein Ziel zu kommen?

Zum einen schauen wir in diesem Beitrag uns einfach mal an, wie die meisten, so wie auch ich, mit dem Thema in Berührung gekommen sind. Was oft als erstes ausprobiert wird (und warum), warum genau das nicht hilft, sondern eher konterproduktiv ist und welche einfachen Hilfsmittel dich wirklich voranbringen (wissenschaftlich mit Studien belegt).

Da du dir genau meinen Beitrag ausgesucht hast nehme ich mir die Freiheit heraus, dich persönlich mit du anzusprechen und einige kleine und einfach Übungen für dich hier mit einzubauen. Das soll es dir einfacher machen am Ball zu bleiben und zusätzliche Motivation geben, das Gelesene auch weiter anzuwenden.

ACHTUNG: Bevor du weiterliest, nimm dir ein Blatt Papier und einen Stift und schreibe deine Gedanken mit! Das verstärkt den Effekt weiter! Und wir wollen ja beide, dass du wirklich in die Tat kommst.

Deshalb auch Schluss mit der Einleitung. Positives Denken, jetzt geht’s los!


Stell dir bitte vor, wie du dein Leben wie einen Film in einem Spiegel anschaust. Sicher wirst du feststellen (wie fast jeder), dass es Dinge gibt, die du gerne anders gemacht hättest und die auch jetzt noch gerne verändern wollen würdest. Richtig?

Ja? Das lässt mich also schlussfolgern, das du auf der Suche nach Veränderung bist. Und was entscheidet jetzt über Misserfolg oder Erfolg deiner Ziele?

Genau an dieser Stelle begeben sich viele Menschen auf die Suche nach einer Hilfestellung, die sie unterstützt schneller, einfacher oder überhaupt an ihre Ziele zu kommen. Sie gehen also in die Buchhandlung oder suchen in Foren und was finden sie? Oft die am meisten verbreiteten Themen wie „Positives Denken“, „Affirmationen“ und „Visualisierung“. Hierzu gibt es zig Ratgeber in den Regalen der Buchhandlungen und alle versprechen alles Glück der Welt sowie den totalen Erfolg. Und was denkst du, sind das echte Erfolgs-Bringer? Sind es wirkliche DIE Hilfsmittel mit denen du an deine Ziele gekommen bist? Wohl eher weniger, denn sonst wärst du nicht auf diesem Artikel gelandet. Falls du das erste Mal auf der Suche nach einer Lösung bist, dann Glückwunsch! Du bist einer von wenigen Menschen die sofort das richtige Hilfsmittel gefunden haben. Doch was ist dieses Hilfsmittel?

Zunächst schauen wir aber einmal was die ganzen herkömmlichen Ratgeber raten und anbieten um zu verstehen, was bei diesem Hilfsmittel anders ist und warum es dich tatsächlich zum Erfolg bringen wird.

Die Klassiker in der „Selbsthilfe-Literatur“ für „Positives Denken“ sind Aussagen wie: „Wenn du es erträumen kannst, kannst du es auch erreichen“ oder „Wenn du positiv denkst, bekommst du positives zurück“. Also, sei Positiv, na los, verdammt noch mal! Visualisiere es. Sich vorstellen, wie man angekommen ist, den Erfolg in der Tasche hat, den Berg bestiegen (oder die Traumfrau), die Millionen auf dem Konto… Je öfter desto mehr kommt als „Echo“ zurück. Echt?

Echt daran ist nur, dass tatsächlich das Gegenteil der Fall ist, gewissermaßen:
Wenn du es dir vorstellst, wirst du es nicht erreichen. Und das Beste, je mehr du es dir erträumst, umso weniger wird sich der Traum in die Realität verwandeln.

Doch ist es wirklich so falsch seine Träume und Ziele zu visualisieren? Es ist doch das was wir überall hören, lesen und geraten bekommen! Auch ich war zunächst davon überzeugt, dass ich alles erreichen könnte, wenn ich es mir nur vorstellen würde.

Hast du schon mal gemerkt, dass etwas was viele Erzählen trotzdem unwahr ist? Das heißt also, nur weil es alle erzählen und es tausende Bücher gibt, muss es nicht wahr sein, richtig? Es gibt auch keine Frau Holle oder sprechende Wölfe und Geißlein, nur weil diese Märchen seit hunderten von Jahren erzählt werden (den Schweinehund gibt es aber wirklich, und einer davon lebt unter meiner Couch).

Was positives Denken und Affirmationen wirklich bewirken

Warum aber nicht. Wir glauben gerne an das positive Denken. Es klingt so einfach, macht gute Laune und gibt uns das Gefühl, immer nur einen Wunsch von unseren Zielen und den inneren Sehnsüchten entfernt zu sein.

„Wenn ich mir nur fest genug wünsche, dass der Schweinehund sich verzieht, wird er es ganz bestimmt auch tun und nachmittags in meiner Freizeit nicht mehr meine Beine festhalten.“

Das ist eine sogenannte Affirmation, die ich lange Zeit hatte. Doch was sind Affirmationen eigentlich genau (die meisten werden es schon wissen)? Die ursprüngliche Definition ist kurz: eine Affirmation ist eine bejahende Aussage, also ein positiv formulierter Satz. Der Begriff Affirmation geht auf das lateinische affirmatiō zurück, was „Versicherung“ und „Beteuerung“ bedeutet.

Kurzes Gedankenspiel dazu: Stell dir kurz eine füllige Frau vor die sich im Spiegel anschaut und sagt: „Ich bin schlank, ich bin schlank, ich bin schlank“ und dabei noch in dem einen Mundwinkel die Krümel von der Schokoladentorte auf der anderen Wange eine Träne hat. Oder einen Mann der zu sich sagt: „Ich bin Millionär, ich bin Millionär, ich bin Millionär“, dabei durch den Park läuft und in den Mülleimern nach Pfandflaschen sucht, weil morgen die Miete fällig ist und noch ein paar Euros fehlen (immerhin findet er drei leere Dosen Fanta in einem der Mülleimer und die füllige Frau hatte auf dem Heimweg ihren Mageninhalt wieder freigesetzt). Das klingt lustig und drastisch? Leider für Millionen Menschen in Deutschland die pure Realität. So geht es ihnen seit Jahren und nichts hat sich verändert.

Oft machen sich diese Menschen sogar Vorwürfe. Warum haben sie nicht noch härter mit den Affirmationen trainiert und statt die Pfunde purzeln und der Kontostand steigt, bringt es die eigenen Ziele in kleine dunkle Gräber, siebzig Meter unter der Erde. Sie haben sie begraben durch das ganze Visualisieren und die Affirmationen.

Warum Affirmationen und Visualisierung nutzlos und gefährlich ist?

Kurz gesagt sind Affirmationen Krieg! Ein Krieg gegen die eigene Realität, also eine Lüge die du dir als Realität verkaufst.

Dieser Krieg tobt in deinem Kopf gegen dein Unterbewusstsein.

Nur hast du in diesem Krieg keine Chance, denn das Hirn arbeitet zu 99,9% unbewusst sagen Neurowissenschaftler. Wie soll also das Bewusstsein (Affirmationen setzen am Bewusstsein an) gegen das Unterbewusstsein ankommen?

Jedes Mal, wenn du deinem Bewusstsein sagst „Ich bin Schlank“, schreit dein Unterbewusstsein dir ins Gesicht „NEIN, bist du nicht!“ Genauso bei jedem „Ich bin Millionär“ schlägt der Alltag uns in den Magen, mal mit der Hand, mal mit der Faust, wenn wir uns mal wieder zehn Pullover überzeihen, weil wir beim Heizen sparen müssen.

Dieses Phänomen von Druck und Gegendruck kennen wir aus der Physik und ist ein Naturgesetz. Druck erzeugt immer Gegendruck. So verteidigen sich die negativen Glaubenssätze indem sie noch mehr Wurzeln schlagen, und ein weiteres Mal gehen wir erschöpft aus dem Kampf, der uns viel Energie und Nerven gekostet hat, für Nichts!

Zwei Frauen die mir das bewusst gemacht haben sind Prof. G. Oettingen und Vera F. Birkenbihl (RIP).

(* 26. April 1946 in München; † 3. Dezember 2011 in Osterholz-Scharmbeck) war eine deutsche Managementtrainerin und Sachbuchautorin. Sie galt als einzige bekannte Frau unter den Motivationstrainern.

Gabriele Oettingen (* 22. Juli 1953 in München; eigentlich Gabriele Elisabeth Aloisia Notgera Prinzessin zu Oettingen und Oettingen-Spielberg) ist Professorin für Psychologie an der New York University und an der Universität Hamburg. Ihre Forschung befasst sich mit Zukunftsdenken und Selbstregulation. Dieses Thema bearbeitet sie seit über 20 Jahren.

Wenn wir schon bei Studien sind: Prof. Oettingen hat sich mit drei Beispielen für Studien in meinen Kopf gebrannt, die sehr gut zeigen, wie falsch die Positiv-Propaganda wirklich ist:

  • Frauen meldeten sich für ein Programm zum Abnehmen an. Das Ergebnis: Je deutlicher und öfter sie sich ihren neuen schlanken Körper vorstellten, umso weniger Kilos verloren sie.
  • Auch Verliebte wurden untersucht. Je mehr sie sich das gemeinsame Leben mit ihrem Schwarm vorstellten, umso unwahrscheinlicher wurde eine Beziehung.
  • Studenten, die sich vorstellten, so richtig gut abzuschneiden in den Prüfungen, waren umso schlechter, je mehr sie das taten. Und Absolventen, die sich ihren Traumjob ausmalten, waren umso länger arbeitslos.

Ups. Ist das wirklich wahr? Ja! Und das hat auch einen Grund.

Warum Visualisieren und positives Denken kontraproduktiv ist

Die meisten Menschen wollen wissen (und ich zähle mich dazu), wie die Mechanismen dahinter sind um es zu verstehen. Auch Prof. Oettingen wollte das wissen und hat mit ihrem Team das erforscht.

Sie hat herausgefunden, dass wenn wir uns eine positive Zukunft ausmalen, ein Teil unseres Gehirns glaubt, wir wären schon am Ziel angekommen.

Das hat zur Folge, dass sich Zufriedenheit einstellt. Wo also bisher eine aktivierende Spannung zwischen Wunsch und Realität war, tritt im Gehirn die Entspannung ein, frei nach dem Motto: „aaaaaaah, herrlich, ich hab das Geld schon auf dem Konto“.

Unsere Bereitschaft und Energie wirklich etwas für die Veränderung zu tun, sinkt drastisch. Und das lässt sich sogar messen, zum Beispiel sinkt dein Blutdruck.

Wir sind also unsere eigenen Feuerwehrleute die das „Freuer der Begierde“ selbst löschen. Uns geht buchstäblich die Luft aus, noch bevor wir einen einzigen Schritt Richtung Ziel gemacht haben.

Diese einfachen Methoden helfen dir in akuten Fällen und allgemein sehr schnell

Zum Glück habe ich zwei Methoden gefunden, die mich wirklich vorangebracht haben: einmal eine sehr simplere und friedlichere Methode und eine etwas aufwendigere aber effektivere Methode.

Die erste stammt nicht von den beiden Powerfrauen, sondern von drei weiteren Psychologen (Senay, Albarracín und Noguchi) die Experimente in dem Bereich gemacht haben. Sie gaben den Teilnehmern schwierige Rätsel zum Lösen. Dann wurden aus allen Personen zwei Gruppen gebildet. Die eine Gruppe sollte vorher zwanzigmal auf einen Zettel schreiben: „Ich werde viele Rätsel lösen“. Die Anderen: „Werde ich viele Rätsel lösen?“

Was denkst du, welche der beiden Gruppen hat mehr Rätsel gelöst? Schreib es auf dein Blatt und schau später ob du richtig lagst. Und nicht schummeln (ich lag auch falsch)!

Aufgeschrieben? Dann hier die Auflösung. Es war die zweite Gruppe, die fast doppelt so viele Rätsel gelöst hat als die erste. Die drei haben dann noch weitere Experimente durchgeführt die alle zum selben Ergebnis kamen:

Es ist deutlich wirkungsvoller, wenn wir uns Fragen stellen, als wenn wir uns ein erfolgreiches Ergebnis einreden wollen.

Die Forscher haben auch eine Erklärung für dieses Phänomen. Sie sagen, dass Fragen uns neugierig machen und uns an die Ressourcen erinnert, die tief in uns vorhanden sind. Das ist eine Art Anzapfen der eigenen Kräfte, statt sich gegen sie zu wenden. Wichtig dabei ist es, so sagen die Forscher, dass man seine negativen Gedanken und Glaubenssätze mit einbezieht indem man sie anerkennt, also nicht versucht sie abzuschneiden und somit in einer Art Widerstand zu treten. Das wäre wie wenn du deinen zappelnden Arm abreißt, während er an deinem Rumpf bleiben will (um es mal zu verbildlichen).

Wir gehen lieber hin und nehmen uns den ganzen Körper an. So können sich Körper und Geist entspannen und Bewusstsein und Unterbewusstsein Hand in Hand gehen (wenn der Arm dann noch dran ist, macht es auch das Händchenhalten leichter). Die ganze Kraft die wir dadurch sparen können wir jetzt in unser Gehirn für kreative Lösungen schicken.

Beispielhaft können wir uns mal eine Prüfungssituation anschauen. Angenommen du stehst vor so einer Prüfung und denkst dir vielleicht: „Scheiße, ich bin schlecht in Prüfungen. Das wird sicher in die Hose gehen.“ Vielleicht denkst du dann weiter und sagst dir „nein, warte, ich muss positiv denken – ich bin gut in Prüfungen, ich bin gut in Prüfungen,…“ Genau an dieser Stelle, wenn du dich in so einem Denkmuster erwischst kannst du kurz innehalten und aus dem „Ich bin“ oder „Ich werde“ eine Frage machen die in etwas so aussehen könnte:
„Bin ich gut in Prüfungen?“ Oder „Werde ich gut sein in dieser Prüfung?“

Dein Gehirn empfängt jetzt den Suchauftrag und wird dir womöglich Prüfungen ins Bewusstsein zurückrufen, in denen du sogar recht gut warst oder in denen du zumindest Teile echt klasse gemeistert hast. Genau an dieser Stelle kannst du deinen Geist weiter lenken indem du weiterfragst. In etwas sowas wie: „Was hat mir dabei geholfen?“ oder „Wie kann ich das Gute ausbauen?“ Falls dir dabei wenig Positives in den Kopf kommt, du also dann immer noch einen Widerstand fühlst, können dir Was-wäre-wenn-Fragen helfen. Beispielsweise: „Was wäre, wenn ich gut in dieser Prüfung bin?“ oder „Was müsste passieren, damit ich gut abschneide?“

Also um kurz zu sagen, stelle dir Fragen die dich an dein Ziel führen. Stelle dir viele Fragen die dich zu den Entscheidungen führen, die du haben willst. Und stelle dir diese Fragen ernsthaft, denn du siehst, Fragen sind ein mächtiges Werkzeug um dein Gehirn und dein Selbstbewusstsein zu lenken. Probiere es am besten sofort aus.

Eine zweite Methode für langfristige Zielerfüllung – die WOOP-Technik

Die Fragen an sich selbst zu stellen ist eine sehr schnelle und einfache Methode die du dir unbedingt aneignen solltest. Und um an dieser Stelle deine Zielerreichung noch konsequenter und effektiver zu machen, gibt es eine weitere Methode die langfristiger ausgelegt ist und etwas Zeit braucht. Also nimm dir etwas Zeit und bearbeite diesen Abschnitt wirklich konzentriert, denn er wird dir nicht nur aha-Moment bescheren, sondern kann dein Leben verändern.

Bisher haben wir hier beschrieben, dass man sich mit optimistischen Gedanken auch ins eigene Fleisch schneiden kann. Doch irgendetwas müssen wir ja denken?

Doch es kann ja keine Lösung sein, sich die eigene Hölle in seinem Kopf zu erzeugen, in der alles schiefgeht und sich das Universum gegen uns verschworen hat.

Stattdessen hilft uns eine Technik, die uns Wissenschaftler empfehlen. Dazu muss man wissen, welche Menschen am erfolgreichsten in Studien abgeschnitten haben. Es waren immer die, die sich vorgestellt haben, wie sie ihr gestecktes Ziel erreichen und sich mit folgenden Fragen beschäftigten:

  • Was steht mir im Weg, um diesen Wunsch umzusetzen?
  • Was hält mich auf?

Sie konzentrierten sich also auf die Hindernisse und darauf, wie genau sie diese überwinden würden. Es ist also auch eine Visualisierung, aber von einer andere Perspektive, nämlich der Hindernisse. So lenkten sie ihre Energie darauf die Dinge anzupacken und stellten sich ihren Herausforderungen.

Um das noch greifbarer zu machen nutze ich das vier-Schritte-Programm von der Psychologie-Professorin Gabriele Oettingen, die das Thema des positiven Denkens über 20 Jahre lang erforscht hat.

  1. Einen Wunsch für die Zukunft visualisieren, der uns wichtig ist (bitte so, dass du dich in deinem eigenen Zukunftsfilm siehst, z.B. auf der Kinoleinwand).
  2. Das Ergebnis ausmalen: Wie fühlt es sich an? Was reizt mich daran so (besonders wichtig)?
  3. Welche Hindernisse stehen mir im Weg (der wichtigste Schritt)?
  4. Wie kann ich die Hindernisse überwinden? Dazu stellt man sich Wenn-Dann-Pläne auf. Etwa: „Wenn ich in den Urlaub fahre, dann nehme ich meine Sportschuhe mit und gehe auch dort jeden Morgen zehn Minuten laufen.“

Die Technik nennt sie „mentales Kontrastieren“ oder WOOP – W wie wish (Wunsch), O wie Outcome (Ergebnis), O wie obstacle (Hindernis) und P wie plan (Plan).

Bitte halte dabei unbedingt die Reihenfolge ein. Studien zeigen, wer die Schritte vertauscht, erreicht seine Ziele nachweislich deutlich schlechter oder sogar überhaupt nicht. Nur genau in dieser Reihenfolge verknüpfen wir Wunsch, Realität und die notwendigen Handlungen so, dass wir uns an bei auftretenden Hindernissen auch an den Plan erinnern, der uns zum Ziel führt.

Und noch was, ein kleiner Tuning-Tipp von mir: Du kannst dir einen sogenannten Anker setzen, um Hindernisse noch leichter zu überwinden. Wenn du z.B. das Ziel hast 7kg abzunehmen oder ein Sixpack dir anzutrainieren, aber dein kleines rotes Schweinchen mit den Hörnern auf der rechten Schulter dich oftmals davon abhält, setze dir für diesen Moment einen Anker, indem du es bemerkst. Dieser Anker sollte dich in Bewegung bringen und dir einen Schub verschaffen der dir Energie gibt.

Dieser Anker kann aussehen, dass du einen besonders motivierenden Song hast bei dem du nicht stillsitzen kannst oder ein Griff an das Handgelenk, weil du dich dabei fühlst, als wenn du an die Hand genommen wirst. Finde deinen Motivations-Anker und schreibe ihn dir auf. Hänge diesen Zettel dahin, wo du ihn am öftesten siehst oder dahin, wo dein nettes rotes Schweinchen mit den Hörnchen auf deiner rechten Schulter auftaucht (z.B. die Couch). Richte dir zusätzlich in den Momenten, wo du Motivation hast, schon alle Klamotten um gleich loszulegen. Der Prozess von Anker zur Tat muss so kurz wie möglich gehalten werden damit der Sprung sich so klein wie möglich anfühlt.

So das soll es erst einmal gewesen sein von mir heute. Ich schließe diesen Artikel mit einem kleinen Zitat von Detlev Soost:

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es. Aus dem Kopf, ins Handeln, zum Erfolg.

 

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